Italien 8.2


Heute gibt es den vorerst letzten Teil aus der Italien-Reihe. Alle weiteren sind noch nicht fertig und müssen erst noch geschrieben werden 😉 Es kann also ein wenig dauern, bis es mit Italien weiter geht, am Ende ist die Geschichte jedoch noch nicht.

Viel Spaß beim Lesen,

John

Ziellos eilte ich durch die Gassen des Campingplatzes, vorbei an Wohnwaggons, Zelten und  argwöhnisch blickenden Urlaubern. Regentropfen prasselten auf mich nieder und durchnässten meine Kleidung, es war mir egal. In diesen Momenten war mir alles egal, ich wollte nur weg. Irgendwann kam ich am Strand an und lief auf das offene Meer zu. Die dunklen Wolken hingen noch immer fest am Himmel, Regen prasselte auf die dunklen Wogen des aufgewühlten Meeres. Ich lief bis zu den Wellenausläufern und setzte mich in den nassen Sand. Tränen strömten mein Gesicht herunter, als ich an die Zeilen dachte, die sich in meinem Gehirn festgebrannt hatten:

„Die Nacht mit dir am Montag war sehr schön, ich wünschte…“ weiter hatte ich nicht lesen können, doch ich hatte es auch gar nicht gemusst, um eins und eins zusammenzählen zu können. Es war die Nacht in der wir in der Disco gewesen waren, die Nacht in der ich Eddy knutschend mit Maike gesehen hatte und anscheinend auch die Nacht, in der Eddy noch mehr Spaß gehabt hatte. Wie konnte er nur so kalt sein und mich so hintergehen? Hatte er nicht gesagt, da wäre nicht mehr gelaufen? War er wirklich einer, der sich jede Nacht eine neue Bettgeschichte suchte? War letztendlich alles, was er mir erzählt hatte nichts als eine Lüge gewesen? Nur sanfte, umschmeichelnde Worte, um mich zu verführen? Dieses geheimnisvolle Getue um seinen Bruder, nur eine Masche, um Bräute oder Kerle aufzureißen, je nachdem was ihm gerade mehr beliebte?

All diese Fragen flogen in meinem Kopf umher und hämmerten mir gegen den Schädel wie ein Vorschlaghammer, der dabei war eine Wand einzureißen.

Ich konnte und wollte es einfach nicht glauben, dass er mich hintergangen hatte, sogar noch bevor wir überhaupt zusammen gekommen waren. Erst jetzt wurde mir klar, dass er mich rein logisch gesehen gar nicht betrogen hatte, doch diese Gedanken verflogen schnell wieder. Mein Verstand war von meinen Gefühlen ausgeschaltet worden. Diese tobten in mir, wie der schlimmste Hurrikane und trieben mir die Tränen in einem Sturzbach aus den Augen, der mit den sinnflutartigen Regenfällen von vorhin durchaus mithalten konnte. Kein Gedanke blieb mir länger als ein paar Sekunden im Geist. Vor meinem geistigen Auge sah ich nur seinen Verrat. Hin und wieder tauchten Bilder seines unglaublich süßen Lächelns auf, doch nach einem Augenblick wandelte sich dieses Lächeln in höhnisches Lachen und eine neue Welle des Schmerzes durchrollte meinen Körper. Gerade einmal vierundzwanzig Stunden hatte das unglaubliche Glück gehalten, von dem ich gedacht hatte, dass es mir niemand jemals wieder nehmen könnte. Nun hatte mich die harte Realität eingeholt. Ausgerechnet derjenige, der mir dieses Glück beschert hatte, hatte es mir auch wieder genommen und das mit einer solchen Gewalt, dass ich glaubte mein Herz sei herausgerissen worden. Ich saß dort und ließ meinen Gefühlen freien Lauf. Ich badete in meinem Selbstmitleid und meiner Trauer, ohne mich um meine Außenwelt zu scheren. Nach einiger Zeit begann ich zu zittern, durch die Nässe wurde es entsetzlich kalt. Dennoch blieb ich wo ich war, in Gedanken ging ich soweit zu sagen, dass es mir egal war, wenn ich mir eine Lungenentzündung oder ähnliches einfing. Es dauerte eine Weile bis ich es schaffte mich wieder halbwegs unter Kontrolle zu bekommen. Ich begann wieder normal zu atmen und auch die Tränen versiegten langsam. Mein Hals schmerzte abscheulich und ich fühlte mich an die Zeit erinnert, in der ich als Kind zu Letzt so geweint hatte. Ich fühlte mich erbärmlich und schwach. Ich wischte mir durchs Gesicht um die Tränen fortzuwischen, doch in dem Regen machte es keinen Unterschied, nass war ich so oder so. Was sollte ich jetzt tun? Ich konnte ihm nicht unter die Augen treten. Wollte seine Ausflüchte nicht hören und mich nicht gegen seine Umschmeichlungsversuche stellen müssen.

„Ben?! Ist alles in Ordnung?“, Erschrocken fuhr ich zusammen. Mein Herz setzte einen Schlag aus, ich war so in Gedanken gewesen, dass ich nicht bemerkt hatte, dass sich mir jemand von hinten genähert hatte. Ich drehte mich um, obwohl ich schon wusste wer dort hinter mir stand.

„Hallo Papa.“, sagte ich mit bedrückter Stimme. Es war mir sehr unangenehm, dass ausgerechnet mein Vater mich so sah.

„Was machst du denn hier?“, fragte er besorgt.

„Ich brauchte ein wenig Ruhe um Nachzudenken.“, erklärte ich, innerlich hoffte ich, dass er sofort wieder verschwand.

„Am Strand, ohne Jacke, im strömenden Regen?“, fragte er in einem tadelnden Ton. „Los, du holst dir noch den Tod, komm nach Hause, dort reden wir über alles.“

Nach Hause war das letzte was ich jetzt wollte. Dort würde bestimmt auch Eddy schon warten. Nein, ich wollte hier bleiben, allein. „Warum bist du überhaupt hier?“, hörte ich mich fragen. Mein Stimme war nur ein heiseres Krächzen und es fühlte sich so an, als habe sich mein Geist weit von der Welt entfernt. Als habe ich mich an einen Ort tief in mir zurückgezogen, an dem ich vor dem Schmerz sicher war.

„Ich habe dich auf einmal von Eddys Wohnwagen wegrennen sehen und habe mir Sorgen gemacht. Und da deine Mutter ja noch nicht eingeweiht ist, habe ich ihr gesagt sie solle da bleiben und ich würde mich um dich kümmern. Es war nicht einfach wie du dir vorstellen kannst, du kennst ja deine Mutter. Und wenn wir nicht bald beide zurückkommen, wird sie uns lynchen. Also ich bitte dich, komm mit.“, erklärte er.

Abwesend starrte ich hinaus aufs Wasser. Ich wusste, dass mir keine andere Wahl blieb als mit zu gehen, doch ich wollte nicht. Ich wollte hier bleiben, bis ich aufwachte und sich herausstellte, dass die letzten Geschehnisse nur ein Traum waren, ein böser Traum. Ich wollte das sich herausstellte, dass noch alles in Ordnung zwischen ihm und mir war. Dass wir noch in der Bucht zusammen waren, uns küssten und einfach nur die Zweisamkeit genossen. Die Tränen begannen wieder in mir hochzusteigen.

„Ben?!“, fragte er erneut, noch besorgter als zuvor. Mit einer möglichst unauffälligen Bewegung versuchte ich mir die Tränen wieder wegzuwischen. Ich hatte es tatsächlich geschafft schon wieder zu vergessen, dass mein Vater neben mir stand.

Jetzt setzte er sich neben mich.

„Was ist los?“, fragte er.

„Nicht so wichtig.“, log ich mit tonloser Stimme. Ich starrte weiterhin aufs Meer, auch wenn ich merkte, dass er mich ansah.

„Natürlich und gleich wirst du mir auch noch erzählen, dass es dir super gut geht und das die Sonne scheint. Vergiss es. Ich gehe mal stark davon aus, dass es etwas mit Eddy zu tun hat, also bitte, erzähl es mir.“

Doch ich blieb still. Allein seinen Namen zu hören hatte mir einen Stich versetzt, als sei ich von einem Messer durchbohrt worden. Ich benötigte alle meine Kraft um nicht erneut die Beherrschung zu verlieren. Schließlich sagte ich: „Du hast Recht, wir sollten zurück gehen.“ Dort konnte ich mich in mein Zimmer flüchten und würde nicht mit ihnen reden müssen. Also stand ich auf und machte mich auf den Rückweg. Mein Vater folgte mir.

„Ich verstehe nicht, warum dich nicht mit mir darüber reden willst, ich dachte ich hätte dir gezeigt, dass du mir vertrauen kannst.“, erklärte mein Vater, dabei klang er sehr enttäuscht, beinahe verletzt.

Ich ignorierte es, ich blieb in meiner eigenen Welt gefangen. Den gesamten Rückweg über schwiegen wir. Ich ging die Gassen entlang, ohne wirklich darauf zu achten, ich fühlte mich lediglich wie ein Beobachter, ein Außenstehender, der nichts mit dem Jungen zu tun hatte, der dort entlanglief. Hin und wieder kam es vor, dass ich meine Außenwelt für einen Augenblick bewusst wahrnahm und wann immer das geschah, fragte ich mich wie wir hier hingekommen waren. Endlich kamen wir bei unserem Wohnwaggon an, Eddy war glücklicherweise nirgendwo zu sehen. Ich öffnete die Tür und stapfte wortlos an meiner Mutter vorbei. Ihre besorgten Fragen und später ärgerlichen Tadel, weil ich alles nass machte, ignorierte ich. Ich ging direkt in mein Zimmer, holte mir neue Sachen aus dem Schrank und verschwand im Bad. Während ich in die Dusche stieg, hörte ich meinen Vater sagen: „Ich habe keine Ahnung, was los ist mit ihm, er wollte mir nichts sagen. Geben wir ihm ein wenig Zeit. Wir sollten jetzt für ihn da sein, er wirkt sehr verletzt…“ Schnell machte ich das Wasser an, ich wollte nicht mehr hören. Es rührte mich zutiefst zu hören, wie sehr er sich um mich sorgte und wie er sich um mich kümmerte, obwohl ich  ihn so abgewiesen hatte. Ich stellte mich unter das heiße Wasser und spürte wie die Wärme in meine Glieder zurückkehrte. Die Tränen begannen erneut zu fließen, der Schmerz ergriff wieder von mir Besitz und vertrieb die Apathie, in die ich mich eben geflüchtet hatte. Ich sank auf den Boden der Dusche, saß unter dem laufenden Wasser und gab mich dem Schmerz erneut hin. Ich blieb so lange unter der Dusche, bis das Wasser begann kalt zu werden. Ich drehte den Hahn ab und erhob mich. All meine Glieder schmerzten, der Boden der Dusche war nicht gerade bequem gewesen. Irgendwie fühlte ich mich dennoch ein wenig besser. Es war nicht viel, doch die Wärme und auch das Weinen hatten geholfen. Ich trocknete mich ab und schlüpfte in meine Sachen. Noch immer geistig abwesend verließ ich das Badezimmer, doch vor der Tür erwartete mich meine Mutter. Ich wäre beinahe mit ihr zusammengestoßen und hätte den dampfenden Tee in ihrer Hand verschüttet.

„Hier, trink das.“, wie sie mich an. Ihre Stimme machte deutlich, dass sie keine Wiederrede duldete.

„Danke.“, krächzte ich und nahm die Tasse an mich.

„Möchtest du darüber reden?“, fragte sie mich. Ich schüttelte den Kopf und verschwand in meinem Zimmer. Sie widersprach nicht, oder versuchte mich zu irgendetwas zu drängen. Sie rief mir lediglich hinterher: „Wir sind für dich da, sag uns einfach Bescheid, sobald du darüber sprechen möchtest.“ Ohne zu antworten schloss ich die Tür hinter mir und legte mich aufs Bett. Ich holte mein Handy hervor, wie erwartet fand ich Anrufe in Abwesenheit und eine Sms von Eddy vor. Eine Zeit lang starrte ich einfach nur auf das Handy, ich wusste nicht ob ich wissen wollte, was in der Nachricht stand. Ich hatte Angst davor. Eigentlich rechnete ich nur mit irgendwelchen Ausflüchten, doch was wenn er meinen Verdacht einfach bestätigte und sich damit rühmte mich reingelegt zu haben? Ich war mir nicht sicher, ob ich das noch ertragen konnte. Ich fühlte mich, als wäre ich am Ende. Diese gesamte Woche hatte mich emotional total ausgelaugt, es waren so viele aufs und abs gewesen und dieses letzte Ereignis hatte mir den Rest gegeben. Wie sollte denn ein normaler Mensch mit so etwas fertig werden? Ich schaltete das Handy ab und legte es bei Seite, ich wollte mich seinen Worten jetzt nicht stellen. Ich war froh, dass sich meine Gefühle inzwischen wieder etwas beruhigt hatten, da wollte ich nicht sofort wieder den nächsten Schock bekommen. Um ehrlich zu sein hatte ich genug von diesem Tag. Ich wollte nur noch, dass er vorbei ging. Ich verkroch mich unter die Bettdecke und begnügte mich damit abwechselnd an die Decke und die Wand zu starren. Erneut versank ich in meinen Gedanken und blieb Ewigkeiten darin gefangen. Ich verlor den Überblick über die Zeit, doch ich glaubte es war irgendwann am Abend, als mein Vater reinkam und mich fragte, ob ich etwas Essen wolle. Nachdem ich es verneinte, ging er wieder hinaus, ohne noch etwas zu sagen. Den Rest des Abends ließen meine Eltern mich in Ruhe, auch sonst hörte ich nichts von ihnen. Irgendwann glitt ich in einen ruhelosen Schlaf, der erfüllt von bizarren Träumen war. Immer wieder tauchte Eddy auf und auch Maike fehlte nicht. Trotzdem war ich froh zu schlafen, denn ich fühlte nichts bei alle dem, was ich sah. Endlich hatte ich diesen Tag hinter mir gelassen.

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6 Antworten zu Italien 8.2

  1. angeloconcuore schreibt:

    Ciao John.
    Ein schöner Teil 8.2 und das volle Liebesleid-Programm. Oh Mann, da werden Erinnerungen wach. Was mir auch gut gefällt, sind die Eltern. Dass sie merken, dass ihren Sohn etwas quält und sie versuchen wollen ihm zu helfen. Hast du fein geschrieben! 🙂

    • John Moccasin schreibt:

      Danke, das freut mich das es dir gefällt. Bei den Eltern bin ich immer etwas unsicher, weil ich stellenweise schon die Rückmeldung bekommen habe, dass der Abschnitt über den Vater nicht so gut war, darum bemühe ich mich da jetzt um ein gutes Mittelmaß. Dass ich meinem Protagonisten kein Leid erspare, liegt wohl in meiner Natur^^

      • angeloconcuore schreibt:

        Und wie waren die Rückmeldungen zu dem Vater? Hattest du einen zu liebevollen Vater dargestellt? Meistens sind es ja die Mütter, die ihr Kind in den Arm nehmen und trösten wollen. Aber manchem Vater würde es auch gut stehen mehr Gefühle zu zeigen und mit seinem Sohn (oder auch die Tochter, da wohl eher) mal Körperkontakt aufzunehmen. Aber Worte, wie: „Ich bin für dich da, wenn du mich brachst“ ist auch schon viel wert. Jedoch, wie ich immer wieder feststelle, in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr angesagt. Zu viele Eltern interessiert es nicht, was ihre Kinder treiben. Und bevor ich jetzt richtig aushole…. Schönen Tag noch. 🙂

      • John Moccasin schreibt:

        Meistens war es so, dass der Vater und seine Vergangenheit als zu unrealistisch empfunden wurde. Ich denke er war auf einmal zu nah an seinem Sohn dran, ist vielleicht wirklich etwas zu nah gewesen^^
        Ich gebe dir recht, dass es meistens eher die Mütter sind, die in engen Kontakt zu ihren Kindern stehen, aber es gibt ja auch Familien in denen das anders ist. Zum Thema Eltern in unserer Gesellschaft möchte ich mich jetzt aber auch nicht äußern, das könnte eine weitreichende Diskussion auslösen, vor allem weil ich vor dem Hintergrund nicht verstehen kann, dass eine gleichberechtigte Adoption von Kindern durch Homosexuelle nicht gestattet und erst recht nicht gewünscht ist.
        Ich wünsche dir auch noch einen schönen Tag 😉

  2. angeloconcuore schreibt:

    Es ist sehr wünschenswert, wenn sich mehr Menschen mal tatsächlich Gedanken machen würden, dass es nicht verkehrt ist, wenn homosexuelle Paare auch Kinder adoptieren. Um es mal klar auszudrücken, ich rede jetzt nicht von rumfickenden Schwulen, die es dem anderen mal so richtig besorgen wollen. Sondern von Homosexuellen, die in der gleichgeschlechtlichen Beziehung den Sinn ihres Lebens erfahren, ihr wahres Glück finden. Liebe, Vertrauen, Schutz und ja, auch der Wunsch gemeinsam ein Kind aufzuziehen, gehört dazu. Das kann nicht falsch sein!

    • John Moccasin schreibt:

      Ich denke hierbei vor allem daran, dass ein Homosexuelles Paar, welches bereit ist, diesen ganzen Bürokratischen Akt der mit einer Adoption verbunden ist, über sich ergehen zu lassen, sich weit aus mehr Gedanken darüber gemacht hat, ob sie in der Lage sind sich gut und fürsorglich über ein Kind zu kümmern, als irgendeine 17-Jährige die vergessen hat ihrem One-Night-Stand zu sagen er solle ein Kondom benutzen. Wenn man sich anschaut wie viele Leute hier ein Kind bekommen, dass nicht erwünscht ist und sich dann auch nicht wirklich darum kümmern, da ist es eine Schande zu behaupten Homosexuelle wären einfach von Natur aus nicht in der Lage sich besser um ein Kind zu kümmern als so eine 17-Jährige, die nicht mal Bock auf ihr Kind hat.
      So… genug gemeckert^^ Die ganze Diskussion führt eh zu nichts, solange die werten Herren von der CDU/CSU nicht von ihrer (Macht)Position abrücken.

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